Veröffentlicht von Andreas Buchholz am Do., 2. Jul. 2020 20:22 Uhr

Herzlich Willkommen, 

der 4. Sonntag nach Trinitatis erinnert uns an unsere Verantwortung als Christinnen und Christen für unsere Gemeinde und für diese Welt. Er will zum friedfertigen Handeln motivieren. Wie kann ein friedliches Zusammenleben gelingen? Die Bibel sagt uns dazu:

„Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“

Angesichts der politischen Stimmung in unserem Land und dem Gefühl, dass Hass und Hetze in den sozialen Netzwerken immer mehr um sich greifen, wird dieser Rat immer wichtiger. Ich finde es nötig, diesem Negativen etwas Positives entgegenzusetzen.

Wer wagt es, zu verzichten, um eines ehrlichen Friedens willen? Wer wagt es, den eigenen Verzicht als Gewinn für beide zu erkennen?

Der Händedruck von Kohl und Mitterand in Verdun ist für mich eine der hoffnungsvollsten Gesten, dass Versöhnung keine Utopie, sondern tatsächlich möglich ist. Dass Frieden herrscht im Kleinen wie im Großen, ist durchaus unsere Sache!

Wie wir dafür Sorge tragen können angesichts einer Welt, die an vielen Stellen aus dem Gleichgewicht geraten zu sein scheint, darüber möchte ich am Sonntag  nachdenken.

Fühlen Sie sich herzlich eingeladen zum Gottesdienst am Sonntag, den 5. Juli 2020, um 10 Uhr in die St. Marien-Andreas Kirche Rathenow.

Ihre Veronika Drechsler

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