In unserer Kindereinrichtung stehen der situationsbezogene Ansatz und das Vermitteln religiöser Werte im Vordergrund.

Der situationsbezogene Ansatz orientiert sich an den Lebenssituationen der Kinder und bietet ihnen die Möglichkeit, Erfahrung zu sammeln, um sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen. Er entspricht den Bedürfnissen der Kinder nach Freiheit und dem Erkennen der eigenen Grenzen, nach Bewegung,  Spontaneität und nach der Möglichkeit, ihre Gegenwart zu erleben. Das Kind steht im Mittelpunkt unserer Arbeit, mit dem Ziel, seine jetzigen und zukünftigen Lebenssituationen zu bewältigen.

Impulse der Kinder werden aufgegriffen, um deren Entwicklung  zu fördern. Das Spiel ist wichtigstes Element im Leben eines Kindes. Kinder lernen und verarbeiten bedeutsame Dinge im Leben „spielend“. Deshalb entwickeln Kinder ihr Spiel selbst; das Spiel bekommt eine Eigendynamik. Kinder sind stolz auf ihre eigene Fantasie, die eigenen Ideen und auf das fertige “Produkt“. Es dient der Aufarbeitung verschiedener Erlebnisse und Sinneseindrücke.

Im Kindergarten findet das Spiel meist in der Gruppe statt. Jede Spielsituation ermöglicht es, das Sozialverhalten zu erproben. Die individuellen Spielmöglichkeiten im Kindergarten fördern die Persönlichkeitsentwicklung und das Konfliktverhalten der Kinder.

Wir schaffen immer wieder neue Spielbereiche. (Büroecke, Experimentierkästen usw.) Auf diese Weise wird die Fantasie angeregt und gefördert. Kleine Zäune, Raumteiler, Baldachine bieten die Möglichkeit, sich aus dem Gruppengeschehen zurück zu ziehen. Das gleiche gilt für den Außenbereich.

Alle erwünschten Lernziele können in einem ausgeglichenen Spiel  unter Kindern erreicht werden. Kinder brauchen sehr viel Zeit zum Spielen.

Rituale begleiten uns durch den Tag.

z.B. Morgenkreis, gesprochene und gesungene Tischgebete, Einschlafrituale


Religionspädagogik

 

Wenn Kinder in den Kindergarten kommen, bringen sie ihre Religion, ihren Glauben, ihre Fragen und Hoffnungen mit.

„Wo wohnt Gott?“, „Wo ist er jetzt“?

Dabei bringen sie neben Fragen auch vieles mit, von dem wir Erwachsene lernen können. Wir können von Kindern lernen, was Vertrauen heißt, wir können lernen, dass nicht nur sichtbare Dinge wichtig sind.

Fragen und Themen für die Kindergartenzeit haben wir für uns zusammengestellt.

z. B. Jahreszeiten, besondere Feste (Weihnachten,Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten Erntedank, Martinsfest)

 

Religion im Kindergarten heißt, Fragen, Hoffnungen und Ängste der Kinder hören, wahr- nehmen,  ernst- nehmen und dann begleitend aufgreifen.

Dafür bieten wir Raum und Zeit, sowohl im Alltag, als auch in der Kinderkirche, die Dienstags mit  Frau Albrecht stattfindet.

Mit unserer Arbeit möchten wir den Kindern die Grundlagen des christlichen Glaubens vermitteln. Entsprechende Gebete und Lieder sind eine Form, in der sich der Glauben äußern kann. Kinder sollten sie kennen lernen und einüben können, damit sie später ggf. darauf zurückgreifen können.