Mitglieder unseres Gemeindekirchenrats:

Vorsitzender:
Stellvertreter:
Olaf Enders
Pfarrer Andreas Buchholz
   
Mitglieder Kraft
Amtes:
Pfarrer Andreas Buchholz
Pfarrer Wolf Schöne
   
Älteste:
Olaf Enders
Sabine Teckemeyer
Rolf Eißer
Janine Fürstenberg
Dorothea Krüger
Sandra Zich
Evelin Hübscher
Dr. Heinz-Walter Knackmuß
Ronald Seeger
Werner Schmidt
   
Stellvertretende
Älteste:
Eva-Maria Urban
Beate Bierschenk
Siegfried Günther
Anja Köpp

Der Gemeindekirchenrat ist für die Leitung und Verwaltung unserer Gemeinde verantwortlich. Er entscheidet auf der Grundlage der Kirchlichen Grundordnung in allen Fragen des gemeindlichen Lebens. Vorsitzender des Gemeindekirchenrates ist in dieser Wahlperiode Olaf Enders, sein Stellvertreter ist Pfarrer Andreas Buchholz. Beide vertreten die Gemeinde – auch in allen rechtlichen Angelegenheiten - nach außen.

In jeder Kirchengemeinde gibt es einen Gemeindekirchenrat. Die Mitglieder werden von allen Gemeindemitgliedern für jeweils 6 Jahre gewählt, Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinde gehören kraft Amtes dem Gemeindekirchenrat an. In den Gemeindekirchenrat kann jedes getaufte und konfirmierte Gemeindeglied gewählt werden, das mindestens 16 Jahre alt ist. Nach oben gibt es keine Altersbegrenzung.

Die Aufgaben eines Gemeindekirchenrates sind vielfältig: Er verwaltet das Vermögen (Gebäude und Haushalt) der Gemeinde, er stellt Mitarbeiter ein und ist vor allem für das geistliche Leben der Gemeinde verantwortlich. Neben den Pfarrern sind auch Mitglieder des Gemeindekirchenrates Ansprechpartner für Fragen und Probleme der Gemeindemitglieder.

Um die anliegende Arbeit besser bewältigen zu können, bildet der Gemeindekirchenrat Ausschüsse. In diesen Ausschüssen können auch Personen mitarbeiten, die nicht dem Gemeindekirchenrat angehören und wegen ihrer besonderen Fachkenntnis berufen werden.

Seit vielen Jahrhunderten engagieren sich neben den Geistlichen auch Laien in Gestaltung der Gemeindearbeit. Während diese früher vom Pfarrer oder dem amtierenden Gemeindekirchenrat berufen wurden, gibt es heute ein Wahlverfahren. Eine Wurzel dieser Tradition ist die Vorstellung vom „Priestertum aller Getauften“ aus der Reformationszeit. Jeder Getaufte hat das Recht, die Bibel selbst zu lesen und auszulegen, sich selbst seinen Glauben zu bilden. Und er hat auch das Recht (oder die Pflicht) dafür Sorge zu tragen, dass dies möglich ist. Und so gibt es seit über 100 Jahren Gemeindekirchenräte, damit neben den Pfarrerinnen und Pfarrern die gewählten Gemeindemitglieder angemessen über die Angelegenheiten der Kirchengemeinde mit entscheiden und auch dafür Verantwortung übernehmen können.